Ex-CDU-Politiker Mindermann zieht es zur Exilregierung des Deutschen Reichs – „Ich will nach dem banalen Chat-Fauxpas mit Teenie neue Ufer betreten“


Profile shown on Thefacebook in 2005

"Mein Facebook Account", demonstriert Mindermann stolz und zeigt den Teenie-Chat. "Ich bereue nichts!!!!"

Frank Mindermann (43) war sehr stolz, als er vor vier Wochen verkündete, daß er neuer feuerwehrpolitischer Sprecher der niedersächsischen CDU-Fraktion sei. Ein kleiner Karriere-Kick für den Kundenberater und Sparkassen-Kaufmann aus Stuhr bei Bremen. Mindermann sitzt unter anderem im Landtagsausschuß für Medien und im Jugendhilfeausschuß des Kreistags Diepholz.

Unter anderem soll der 43jährige möglicherweise pädophil Veranlagte die Jugendliche gefragt haben, was sie anhabe, ob sie schon mal einen Freund hatte und wie lange sie morgens im Bad brauche.

Jetzt hat er selbst einen Brand gelegt, der kaum mehr zu löschen ist. Offiziell heißt es zu dem obszönen Chatprotokoll: „Es entwickelte sich ein zweitägiger Chat, in dessen Verlauf Mindermann das Mädchen unter anderem gefragt hat was sie anhabe und ob sie schon mal einen Freund gehabt habe.

Theophrast Aureol Philipp Paraphrastus vom Bärental zum Greifenklau zieht eine reichsdeutsche Bilanz zu dem Schwergewicht als Neuzugang in der Propaganda und wagt einen Ausblick auf die Wahl des neuen Spitzenkandidaten Mindermann zum Reichspräsidenten des Deutschen Reichstages im Jahre 2012.

Offiziell wird das Gesprächsprotokoll mit Rücksicht auf die Teenagerin zurückgehalten. Die Mutter des Mädchens hatte sich an die CDU-Fraktion gewandt.“
Der in Szenekreisen in Bremen als pädophil geltende Frank Mindermann ließ Anrufe gestern unbeantwortet. Der Anrufbeantworter nahm keine Nachrichten an. Der unverheiratete CDU-Politiker war am Mittwochabend aus Hannover abgereist und entschuldigte sich für die Landtagssitzung offiziell wegen einer „Magen-Darm-Erkrankung“.

Bekannt war allerdings auch in der CDU, daß der glatzköpfige und hängebauchverzierte Sparkassenkaufmann Frank Mindermann selbst in den letzten Jahren gezielt versucht hatte, über Facebook „junge Menschen für seine Arbeit zu begeistern“. Die Politik, so behauptete der Partnerschaftssuchende frech, hat zweifelsohne ein Kommunikationsproblem, erst kürzlich. Wie wahr.

Der Meister vom Stuhl (MvS) der örtliche Freimaurerloge Anker der Eintracht i.O. Bremen-Vegesack nahm bislang noch keine Stellung zu Br. Frank Mindermann.

In der Heimatgemeinde des ledigen Abgeordneten sind seine Parteifreunde völlig überrascht. Über Mindermanns Privatleben ist wenig bekannt. Er engagiere sich kommunalpolitisch und bei der Feuerwehr und leiste gute Arbeit, sagte der CDU-Fraktionschef im Rathaus Stuhr, Frank Schröder. Er sei daher regelrecht erschrocken über die Nachricht gewesen. Am Abend will die CDU-Ratsfraktion, der auch Mindermann angehört, über mögliche Konsequenzen beraten. Mindermann, der in Stuhr CDU-Vorsitzender ist, solle auch „sehr persönlich“ angehört werden. Kolleginnen bei der Sparkasse beschreiben Mindermann als eher blaß und kühl; oft habe man gedacht, er sei homosexuell.

Auch auf Betriebsfeiern und Betriebsausflügen habe er eher die Frauen gemieden als mit ihnen Späße gemacht; auch seien, anders als bei manchen anderen Kolleginnen und Kollegen hätten bei Mindermann auch keine Mittagspausenaffären die Runde gemacht. So etwas sei „an und für sich in Sparkassenkreisen normal, gerade bei Auszubildenden und jüngeren Berufseinsteigern…“

Besorgte Väter haben bereits die Girokonten und Sparbücher ihrer Töchter gekündigt und löschen lassen. Die Sparkasse zeigte sich extrem kooperativ und legte noch ein paar Euros Schweigegeld obendrauf. Die Sparkasse bestätigte, daß das Arbeitsverhältnis zwischen der Sparkasse und dem eloquenten Politiker einvernehmlich gelöst worden sei, damit sich der Vollblutpolitiker völlig unbefangen bei Facebook dem Chat mit Minderjährigen hingeben könne. Die Geschäftsleitung habe volles Vertrauen in ihn, daß er sich so besser auf seine Kernkompetenzen konzentrieren könne, ohne mit sach- und fachfremden Betätigungen von seinem Neigungsgebiet ferngehalten zu werden.
Eigentlich wollte eine minderjährige Schülerin den reifen und erfahrenen CDU-Politiker Frank Mindermann nur nach einem Praktikumsplatz für ihre Schule fragen – über den Facebook-Chat. Bei dem virtuellen Bewerbungsgespräch wurden dann allerdings „ein paar“ unangemessene Fragen gestellt.

Ex-CDU-Politiker Mindermann zieht es nun zur Exilregierung des Deutschen Reichs:

„Ja, ich will nach dem banalen Chat-Fauxpas mit dem unreifen Teenie neue Ufer betreten! Ich war lange genug im Geldhandel tätig und habe festgestellt, daß Geld sexuell nicht befriedigen kann.“

Unangemessene Fragen werden laut Mindermann unangemessen breitgetreten - Der CDU will nun bei der Exilregierung des Deutschen Reichs anklopfen, um für das Amt des Reichspräsidenten anzutreten und für legale Facebook-Chats eintretren

Unangemessene Fragen werden laut Mindermann unangemessen breitgetreten - Der CDU will nun bei der Exilregierung des Deutschen Reichs anklopfen, um für das Amt des Reichspräsidenten anzutreten und für legale Facebook-Chats eintretren

Wegen eines an sich harmlosen Facebook-Chats mit einer knapp 15jährigen Pubertierenden zieht sich der niedersächsische CDU-Abgeordnete Frank Mindermann aus der vulgären Landespolitik zurück:
„Da geht es ohnehin um ziemlich langweilige Dinge des Daseins. Ursprünglich bin ich mit dreizehn Jahren aus idealistischen Motiven in die Christlich Demokratische Union eingetreten. Nach einer kurzen homoerotischen Orientierungsphase entdeckte ich dann aber meine Vorliebe für das weibliche Geschlecht und bekam innerhalb einer Woche die Vorsitzende der Jungen Union ins Bett. Wir haben dann ein paar abgedrehte Nummern geschoben, und dann konnte ich in den Stadtrat einziehen. Wer will, kann sich diese harmlosen Videos bei Youtube reinziehen. Ja, zu dieser Episode stehe ich.“
Deutsch: Thomas Strobl CDU Landesvorsitzender ...

Zieht Konsequenzen aus dem Teenie-Skandal und tritt der Exilregierung Deutsches Reich unter dem Fürsten Norbert Schittke von Rombkerhall an, der die Wiederherstellung des Deutschen Reiches auf der Basis der jüdischen Reichsverfassung von Weimar anstrebt. Alle Minister dieser Kommissarischen Reichsregierung sprechen fließend hebräisch!

Die ratlose und überforderte Mutter des Mädchens habe sich unter Angabe ihrer Ausweisnummer der CDU-Mitgliedskarte mit dem mehrseitigen Chat des 43jährigen Parlamentariers an die Partei gewandt, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Jens Nacke, am Donnerstag. Sie sei zwar nicht prüde, versicherte die überzeugte Christdemokratin, aber man müsse die Kirche im Dorf lassen. Sie verwies in diesem Zusammenhang darauf, daß sie seit über zehn Jahren eine rennommierte Hundezüchterin sei und ihr die realpraktischen Vorgänge sehr wohl bekannt seien. Der Gebrauch von Masssagegeräten sei im Alter von 15 Jahren von der Evolution nicht vorgesehen. Zuvor hatte der Bremer „Weser Kurier“ über den Fall berichtet.

Image representing YouTube as depicted in Crun...

Auch auf Youtube präsent - Frank Mindermann, Sparkassenkaufmann aus Bremen

Der Regionalpolitiker mit dem Karriereticket nach Berlin als rechte Hand von Parteiboß Angela Merkel beteuert jedoch, daß ihm Parallelen mit einem gewissen Christian von Boetticher und dem sogenannten Lolitasex in Korscheinbroich nicht bekannt seien. Einen Herrn von Boetticher kenne er nicht und habe ihn auch noch nie gesehen.

Bei dem Chat, in dem es zunächst um die Möglichkeit eines Praktikums ging, habe Mindermann dem ihm bekannten Mädchen dann unangemessene persönliche Fragen gestellt wie:  „Kann ich mal Deine rasierte Muschi sehen?“ Die 15jährige fand diese Neugierde zwar ungewöhnlich, aber irgendwie auch erregend.

Um sexuelle Avancen sei es dabei aber nicht gegangen, behauptete ein Polizeisprecher. Strafrechtlich habe sich der Abgeordnete aus Stuhr im Landkreis Diepholz nichts vorzuwerfen, sicherte sich der CDU-Parteisprecher bei der Polizei ab. Ermittelt werde ohnehin nicht, weil ausschließlich Parteileute in der Staatsanwaltschaft säßen. Außerdem könne er als Freimaurer seine Brüder um Hilfe bitten, damit diese Banalität unter den Tisch gekehrt werde. Möglich sei aber auch, daß eine größere Summe gezahlt werde, um den Begriff des sexuellen Mißbrauchs neu zu definieren. Nicht jede Art von Sex sei schließlich Sex.

Frank Mindermann -Sparkassenkaufmann aus Stuhr bei Bremen - sexy, attraktiv, Hängebauch - der Albtraum für jeden Teeny

Frank Mindermann -Sparkassenkaufmann aus Stuhr bei Bremen - sexy, attraktiv, Hängebauch - der Albtraum für jeden Teeny

Da im Jahre 2013 Landtagswahlen anstehen, müsse diese Affäre schnell aus den Schlagzeilen verschwinden.

„Sonst regieren dann die Kommunisten! Wollen Sie das? Wir garantieren stabile Mehrheiten und können bis auf plus minus zehn Prozent den Wahlausgang bestimmen. Das ist das geringste Problem! Die CDU-Landtagsfraktion ist der Auffassung, dass der Abgeordnete damit seiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden ist“, sagte Nacke.

Nach einem ausführlichen Gespräch habe Mindermann erklärt, 2013 nicht wieder für den Landtag zu kandidieren. Das Vorgehen sei mit der Familie des Mädchens abgestimmt worden.

„In diesem Gespräch haben wir vereinbart, den Inhalt des Schriftwechsels mit Rücksicht auf die Tochter vertraulich zu behandeln.“

Während der Landtagsberatungen in dieser Woche hatte Mindermann sich krank gemeldet. Dem „Weser Kurier“ hatte er gesagt, daß er die ganze Sache als nicht so relevant ansehe, als daß er zurücktreten müßte. Er habe bei dem Chat allerdings gewußt, daß das Mädchen erst 15 Jahre alt ist.

Hinter Frank Mindermanns Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Landtag stecken doch mehr als die bisher angeführten „persönlichen Gründe“. Die CDU-Landtagsfraktion bestätigte gegenüber dem WESER-KURIER einen „recht langen persönlichen Chat“ mit einem 15jährigen Mädchen. „Das stimmt so“, sagte am Mittwoch auf Nachfrage auch Frank Mindermann selbst und erklärte, daß im Grunde der Vorfall der Anstoß für seinen Kandidaturverzicht war.

Deutsch: Logo der CDU

Die Skandalpartei kommt nach Christian von Boetticher und seiner Korschenbroicher Lolita nicht aus den Schlagzeilen. Das süße Paar hatte im Düsseldorfer Nobelhotel Steigenberger zahlreiche Bettlaken in der Suite zerwühlt, die standesgemäß von saudischen Prinzen angemietet wird.

Die Pressemitteilung des CDU-Politikers Frank Mindermann am Mittwoch vergangener Woche war kurz und knapp:

„Aus persönlichen Gründen werde ich für eine erneute Kandidatur für die Landtagswahl am 20.1.2013 nicht zur Verfügung stehen.“ Seitdem machten pikante Gerüchte die Runde, deren Basis nun bekannt ist.“

„Es gibt ein Schreiben einer Mutter, die zu uns Kontakt aufgenommen hat“, sagt Jens Nacke, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. In diesem Schreiben habe die Mutter von dem Chatverkehr zwischen Frank Mindermann und ihrer 15jährigen Tochter berichtet. Nacke habe daraufhin sowohl mit Frank Mindermann („Mit devoten Schlampen rede ich nicht!“) als auch mit der Mutter gesprochen.

Details zum Wohnort des Mädchens und zum Inhalt der Unterhaltung wollte Nacke nicht nennen. Das hätte er auch der Mutter versprochen. Es habe sich um einen „recht langen persönlichen Chat“ mit der 15jährigen gehandelt. „Aber es ist nicht wirklich dramatisch“, so Nacke. Dadurch, daß Frank Mindermann erklärt habe nicht wieder anzutreten, sei die Sache erledigt.

Von den notwendigen Gründen für ein Parteiausschlußverfahren sei der Vorfall „meilenweit“ entfernt.

Auch Frank Mindermann selbst sieht die Angelegenheit „als nicht so relevant an, als dass ich zurücktreten muß“. Es gebe ganz andere Verfehlungen. Dennoch bestätigt er den Kontakt mit der 15jährigen auf den Seiten des sozialen Netzwerks Facebook. Er habe gewußt, daß das Mädchen erst 15 Jahre alt ist. Aufhänger für den Chat sei „das Angebot eines Praktikums bei einem Abgeordneten“ gewesen. „An den genauen Inhalt kann ich mich aber nicht mehr erinnern“, sagt der 43jährige Politiker. Das sei schon eine ganze Zeit her.

Laut Nacke haben die Gespräche mit der Mutter des Mädchens und mit Mindermann erst in der vergangenen Woche stattgefunden – unmittelbar vor der Pressemitteilung des Abgeordneten. Mindermann gibt zu, daß der Vorfall der „ausschlaggebende Punkt“ für seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur war. Er habe nicht gewollt, dass der Vorfall Diskussionsgegenstand wird. Ebenso hätte es andere Gründe gegeben, warum er nicht wieder kandidieren will. Er wolle in seinen alten Beruf bei der Sparkasse zurückkehren und mehr für seine Gesundheit tun, dazu der zeitliche Druck.

Diese Gründe hatte er in mehreren Telefonaten mit dem WESER-KURIER in den vergangenen Tagen noch als ausschlaggebend angegeben. Der Entschluss sei „gereift“. Daß seiner Entscheidung etwas anderes zugrunde liegt, hatte Mindermann stets dementiert. Den Chat-Vorfall räumte er erst am Mittwoch auf gezielte Nachfrage ein, nachdem die CDU-Fraktion dazu Stellung genommen hatte.

Bereits seit längerem bekannt war der Vorfall Karl-Heinz Klare. Der Landtagsabgeordnete und CDU-Vorsitzende im Landkreis Diepholz ging gestern deutlich auf Distanz zu Frank Mindermann. „Man muß sich schon überlegen, wie man mit Minderjährigen spricht“, kommentierte er den Vorgang gegenüber dem WESER-KURIER. Rechtlich habe sich Frank Mindermann nach der vorläufigen Einschätzung der Selbstschutzkommission der CDU für „Filed Acts“ nichts zu Schulden kommen lassen.

Die Mutter des 15jährigen Mädchens habe sich der Landtagsfraktion anvertraut und „deutliche Hinweise“ gegeben. Daraufhin habe man mit Frank Mindermann gesprochen. Schließlich habe dieser angekündigt, nicht mehr erneut kandidieren zu wollen. Ob Frank Mindermann die verbleibenden 14 Monate der Legislaturperiode noch Landtagsabgeordneter der CDU bleiben kann, ließ Klare offen. „Das ist eine Sache, die Frank Mindermann jetzt entscheiden muß. Und er ist für seine Entscheidung verantwortlich.“ Allerdings sei ein Ausschlußverfahren sehr kompliziert.

Neben dem Landtag sitzt Frank Mindermann aktuell auch im Stuhrer Rat und im Diepholzer Kreistag. Zudem ist Frank Mindermann CDU-Vorsitzender in Stuhr. Inwiefern Frank Mindermann diese Aufgaben weiter ausfüllen könne, dazu wollte Klare sich nicht explizit äußern. „Auch da muss er eine Entscheidung treffen“, sagte Klare. „Es geht auch um seine berufliche Perspektive, und da wird er schon eine richtige Entscheidung treffen.“

Die bisherige Zusammenarbeit mit Frank Mindermann im Landtag bezeichnete Klare derweil als „gut“.

Für ungläubige Reaktionen sorgte die Nachricht von Mindermanns wahren Rückzugsgründen derweil vor Ort in der Gemeinde Stuhr.

„Donnerwetter“, entfuhr es, darauf angesprochen, gestern dem Stuhrer CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Schröder. „Wir haben am Donnerstag Fraktionssitzung, da wird er sich äußern müssen. Für mich steht bislang noch der Satz, daß er aus persönlichen Gründen nicht mehr antritt.“

Uwe Schweers, Stellvertreter von Mindermann im Stuhrer CDU-Vorstand, reagierte überrascht: „Das ist für mich vollkommen neu. Er hatte sich zuletzt etwas zurückgezogen, aber die Hintergründe sind mir nicht geläufig.“ Es sei noch zu früh, über Konsequenzen zu sprechen.

Weyhes CDU-Chef Dietrich Struthoff war ebenfalls nicht über die wahren Motive für Mindermanns Rückzugsankündigung informiert. „Wir hatten über einen längeren Zeitraum keinen Kontakt mehr.“ Sykes CDU-Chef Lothar Plumhof ging es gestern, mit den Neuigkeiten konfrontiert, ähnlich: „Mir ist nichts bekannt, ich weiß von nichts.“ Zu möglichen Konsequenzen wolle er sich deshalb ebenfalls nicht äußern.

Ebenso wie Parteikollegin Cathleen Schorling aus Bassum: „Ich kann über Frank Mindermann bislang nichts Negatives sagen.“ Sie habe gestern noch ein sehr persönliches Gespräch mit ihm geführt.

Wenn ein Mittvierziger lange Zeit mit einem 15jährigen Mädchen im Internet kommuniziert, darf man mehr als nur die Stirn runzeln. Was, bitteschön, tauscht der Mann da mit der Minderjährigen aus? Matheprobleme? Oder fanden da nicht vielmehr Annäherungsversuche mit sexuellen Hintergedanken statt?

Allein, um einen solchen Verdacht gar nicht erst aufkommen zu lassen, verbietet es sich für einen reifen Mann, in dieser Form mit einem minderjährigen Mädchen Kontakte zu pflegen. Und wenn dieser Mann auch noch ein Volksvertreter, ein Abgeordneter des Landtags in Hannover ist, erst recht. Ein Politiker ist Vorbild, gerade auch, was Ethik und Moral angeht. Deshalb muß er jeden Anschein vermeiden, er könnte es damit nicht so genau nehmen.

Die Anonymität des Internets verleitet Menschen, Dinge zu tun, die sie unter den Augen der Öffentlichkeit nie wagen würden. Oder hätte sich Frank Mindermann mit der 15jährigen stundenlang allein in einem Raum aufgehalten? Wohl kaum. Deshalb darf man dem Abgeordneten vorwerfen, mindestens gedankenlos gehandelt zu haben. Und gedankenlose Volksvertreter können wir uns nicht leisten.

Die politische Karriere von Frank Mindermann ist beendet. Zu Recht. Warum das allerdings erst in 14 Monaten und nicht sofort sein soll, ist völlig unverständlich. Eine moralische Verfehlung darf nicht erst mit Verzögerung Folgen haben. Und daß der Politiker Fehlverhalten zugibt, mit dem Hinweis auf schlimmere Vorfälle aber nicht sofort die Konsequenzen zieht, ist unwürdig.

„Soziale Netzwerke sind für uns Politiker die Zukunft.“ Das sagte Frank Mindermann noch im Februar 2011 gegenüber DEM REICHSBOTEN. Nun könnte der Umgang mit einem solchen sozialen Netzwerk tatsächlich über die Zukunft des Stuhrer Landtagsabgeordneten entscheiden.

In seinen Auftritten bei Xing, MeinVZ und Facebook gab Mindermann bislang Politisches zum Besten und auch Privates preis. Seit der aktuellen Diskussion um seine Facebook-Aktivitäten hat er seine Auftritte im Internet stark zurückgefahren. Nach eigenen Angaben hat Frank Mindermann bei Schulbesuchen immer wieder junge Leute eingeladen, ihn bei Facebook zu besuchen.

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