Theophrast Aureol Philipp Paraphrastus vom Bärental zum Greifenklau über einen „vorteilhaften XXX-Kanal“ über Satellit

Meine Sonntagskolumne für Nachdenker

Von Theophrast Aureol Philipp Paraphrastus vom Bärental zum Greifenklau

Karin and Angela

Theophrast Aureol Philipp Paraphrastus vom Bärental zum Greifenklau: "Mein Motto war immer Nimm Zwei. Schließlich ist mein Bett groß genug für den Kampf gegen Langeweiler..."

Wir alle kennen das Phänomen, daß plötzlich alte Kollegen bei uns anrufen und sich neugierig erkundigen, ob es uns gut geht, und leiten dann geschickt zu über, daß es Zeit wird, mal ein gepflegtes Bierchen miteinander zu trinken und sich über „alte Zeiten“ auszutauschen.

Ich unterbrach meine erhellende Lektüre von „Mein Kampf„, das Standardwerk über die nationalsozialistische Bewegung, welches Unser geliebter Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in schwerer Festungshaft verfaßte in mühevoller Kleinarbeit. Ohne Pfusch, wie ihn dieser Tage Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg zelebrierte und zunächst vehement bestritten hatte.

Da der Anrufer Konrad vorgab, auch mit einer gewissen Karin Kontakt aufgenommen zu haben, „die Dich auch noch gut kennt“, war ich natürlich gleich auf dem Pferdefuß erwischt. Denn Karin, nun ja, die hatte ich früher im Sommer im Kornfeld flachgelegt, wie man so sagt. Umgekehrt aber auch, da sie eine Fanatikerin in Zungenküssen war. Ich glaube aber, daß das bei Frauen immer so ist. Sie wollen entweder küssen oder sich was in den Mund stecken. Irgendwie so. Kurze Rede langer Sinn, dieser Konrad, das sagte mir ehrlich gesagt nicht mehr viel. Aber er meinte, wir hätten mal die gleiche Schule besucht. Möglich ist alles, aber ehrlich gesagt, war ich mehr an Neuigkeiten über Karin interessiert, denn sie war damals ein heißes Pferdchen, wie wir in Reichsdeutschen Kreisen zu wiehern pflegen. Dagegen ist die Tina Wendt nur so eine Art Ersatzgummipuppe. Aber das weiß der veritable Reichsjustizminister wohl am besten, der allerdings von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, wie mir glaubhaft versichert wurde. Doch das dürfte eher das Problem der Mannschaft rund um den Fürsten Norbert Schittke von Rombkerhall zu sein, als meines.

Neulich wurde ein entfernter Bekannter bei mir vorstellig, mit der Absicht, meine zahlreichen geschäftlichen und privaten Versicherungen durchzuforsten, um mir Sparpotential aufzuzeigen. Er würde dann auch einen Spezialisten – Dr. Bernward Thebrath vom Deutschen Reichsversicherungsamt – mitbringen.

Ich war etwas verwundert, weil der Mann beim letzen Kontakt noch Angestellter in einer örtlichen Maschinenbaufirma war, keine herausragende Stellung, aber für jemand, der eine kaufmännische Lehre abgebrochen hat, ganz annehmbar.

(Ich war daran nicht interessiert, weil ich funktionierende bestehende Verträge mit Geschäftspartnern nur wegen ein paar Euro nicht kündige und ich einen Versicherungspartner brauche, der das gelernt hat und mich bei Problemen aktiv unterstützt, aber das nur am Rande.)

Im Gespräch fand ich dann heraus, das mein Bekannter heiraten will und mehr Geld braucht, das auch public gemacht hatte und infolgedessen in irgendeiner Kneipe von einen Versicherungsstrukki rekrutiert wurde.

Ich habe ihm auf den Kopf zugesagt, dass diese Leute nur an seinen Bekannten und Verwandten interessiert sind und nachdem diese abgemolken sind, es mit dem Verdienst schlagartig vorbei sein wird. Ich habe ihm auch noch geraten, in seiner Orga mal nachzufragen, wieviel junge Leute dort in den letzten Jahren rekrutiert wurden und wie viele noch dabei sind.

Die Reaktion war, wie ich erwartet habe, er wurde pampig und agressiv. Ich versuchte, ihm darauf zu erklären, dass Geschäft und Privat bei mir zwei verschiedene paar Stiefel sind und ich es seltsam finde, dass er gerade jetzt bei mir auftaucht und uns sonst nicht kennt.
Als er kapierte, dass weder ich noch meine Frau, noch die Kinder Interesse hatten, ihm unsere Versicherungsunterlagen auszuhändigen, verschwand er.

Ich habe seit ungefähr 4 Wochen nichts mehr von ihm gehört, ausser, dass bei er allen gemeinsamen Bekannten in der Zwischenzeit aufgetaucht ist und mit relativ wenig Erfolg sein Anliegen an den Mann gebracht hat.

Ich vermute mal, dass in der Zwischenzeit der teure BMW oder Audi bereits beim Händler geordert wurde um den Erfolg nach aussen hin auch zu zeigen.

Da der Geldsegen mangels nachwachsender Verwandter und Bekannter schnell nachlassen wird, die Leasingraten für den BMW oder Audi jedoch üblicherweise etwas länger laufen, ist der Gesprächsstoff im Bekanntenkreis gesichert,.

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