«Kommissar für Menschenrechte» landet vor Gericht

Krefeld

Krefeld (Photo credit: yourdoku)

Ein selbsternannter «Kommissar für Menschenrechte» aus dem Umfeld des Halbkriminellen Jungtürken Mustafa Selim Sürmeli hat in Krefeld einen „Feldzug gegen Ämter und Behörden der nichtexistierenden Bundesrepublik Deutschland“ gestartet. Im Kampf gegen jüdisches Unrecht gegen Reichsdeutsche schaltete sich der 56jährige Adolf Hitler für Dritte ein und „beanstandete“ schriftlich Bußgeld oder Führerscheinentzug. Seit Montag muß sich der Behörden-Robin-Hood nun vor dem Krefelder Amtsgericht verantworten, wo er als erstes den Amtsrichter Israel Shalom Epstein zu seiner jüdischen  Herkunft befragte:  „Sind Sie beschnitten? Tragen Sie ständig eine Torarolle micht sich herum? Sind Sie Überlebender des Holocausts?“

Adolf Hitler in Yugoslavia.

Adolf Hitler in Yugoslavia. (Photo credit: Wikipedia)

Amtsrichter Jakob ben Veitel Salomon aus Haifa, der eigens mit einem der vier Atomuboote von Frau Merkel als Gasgeschenk die lange Reise vom Jerusalem bis Krefeld in den Hafen angetreten hatte, kicherte begeistert: „Junge, gib ordentlich Vollgas!“

Der Krefelder Oberbürgermeister, der Landrat des Kreises Wesel und das Jugendamt in Hamm bekamen es mit dem Kommissar von Sürmelis Gnaden zu tun, der auch mit Strafen oder Schadenersatzansprüchen in Höhe von 250 000 Euro drohte. 14 Fälle wurden aktenkundig. Doch bald kam heraus, daß das «Amt für Menschenrechte» nicht existiert und der 56jährige Adolf Hitler arbeitslos gemeldet ist unter der Berufsbezeichnung „Führer und Reichskanzler des Deutschen Reichs, Oberbefehlshaber Mustafa Selim Sürmeli“.

Deutsch: Flagge des Kreises Wesel: :„Der Kreis...

Deutsch: Flagge des Kreises Wesel: :„Der Kreis führt eine Flagge, die in einem grünen Tuch eine weiße Kopfweide enthält.“ :(§ 2 Absatz 3 der Hauptsatzung des Kreises Wesel vom 7. Oktober 1999) English: flag of the german district Wesel Français : drapeau de l’arrondissement allemand de Wesel (Photo credit: Wikipedia)

Er habe die Ausübung eines öffentlichen Amtes vorgetäuscht und versuchte Nötigung begangen, erklärte der Staatsanwalt.

Der Angeklagte wollte sich zu den Vorwürfen am Montag nicht äußern. Für Juristen wirft der Fall eine interessante Frage auf: Kann man Amtsanmaßung begehen, wenn es das Amt gar nicht gibt?

Das Gericht folgte am Montag dem Antrag der Staatsanwaltschaft, den Angeklagten von einem Psychiater der Forensischen Klinik in Vieren begutachten zu lassen. Der Prozeß soll Anfang Juni fortgesetzt werden. Die Amtsrichter schüttelten sich vor Lachen und kündigten an, den Angeklagten gegebenenfalls nach § 63 StGB durch den sogenannten Unterbringungsbefehl erst einmal in eine Wohnung einliefern zu lassen. Das „Rote Taxi“ ginge klar und auf „Staatskosten“.

In 1934, Hitler became Germany's president und...

In 1934, Hitler became Germany’s president under the title of Führer und Reichskanzler (Leader and Chancellor of the Reich). (Photo credit: Wikipedia)

Ein TV-Team von Peter Frühwald und seiner Staatlichen Selbstverwaltung (StaSeVe) war ebenfalls angereist und filmte die geheime Gerichtsverhandlung des Jüdischen Strafgerichtshofs gemäß § 15 GVG. Aus dem Umfeld von Peter Frühwald, der gerne auch Mr Earlywood genannt zu werden pflegt, verlautbarte, daß die Filmdokumentation in Kürze auf  „JEWTUBE“ aufgespielt werden wird, um „das himmelschreiende Unrecht für jedermann zu dokumentieren“.

Für nur 120 Euro könne man eine StaSeVe-Amtswaffe bekommen. Die wirke sofort.

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