Geschichte des Deutschen Reichs – Kurzer Chronik deutscher Staatlichkeiten und Eitelkeiten unter besonderer Berücksichtigung vom Einfluß des Nasi von Paris und seinem Sanhedrin sowie die von ihm gelenkten Freimaurer im Vereinigten Europa vom Ural bis zum Atlantik

Geschichte des Deutschen Reichs – Kurzer Chronik deutscher Staatlichkeiten und Eitelkeiten unter besonderer Berücksichtigung vom Einfluß des Nasi von Paris und seinem Sanhedrin sowie die von ihm gelenkten Freimaurer im Vereinigten Europa vom Ural bis zum Atlantik

Wer einmal in Neuschwanstein war, der wundert sich über gar nichts mehr.

Aber immerhin war das souveräne Königreich Bayern ja eine Erfindung Napoleons, entstand somit durch völkerrechtswidrige Gewalt. Napoleon ging es natürlich nicht um die Bayern, sondern darum, (auch völkerrechtswidrig) das Reich kaputtzumachen, indem er fröhlich Fürsten zu souveränen Königen erhöhte oder seine eigene Sippschaft auf neu erfundene Throne setzte. Ein echter Bayer sollte sich das keinesfalls bieten lassen. Der letzte legitime bayerische Staat war das Kurfürstentum!

Zitat

Ludwigs Kaiserbrief beruhte nicht auf verwandschaftlichen Verhältnissen oder gar Bewunderung oder Anerkennung einer angeborenen Linie, nein, es wurde durch eine Gabe Bismarcks von umgerechnet 5 Mio€, zahlbar in Raten und verwaltet von Schweizer Bankhäusern, direkt in Wiggerls Privatschatulle.

Volle Zustimmung. Und darum sollte Ludwig II. nicht als bewundernswerter Märchenkönig in lustig-gspinnerten Phantasiewelten, sondern als korrupter Despot, der Bayerns Souveränität verkauft hat, in Erinnerung bleiben.

Ich beschäftigte mich soeben fast zufällig mit dem umstrittensten und beliebtesten Wittelsbachersproß Ludwig II.
Und da stieß ich wiedermal auf etwas, was mich schon immer amüsierte.
Ludwigs Kaiserbrief beruhte nicht auf verwandschaftlichen Verhältnissen oder gar Bewunderung oder Anerkennung einer angeborenen Linie, nein, es wurde durch eine Gabe Bismarcks von umgerechnet 5 Mio€, zahlbar in Raten und verwaltet von Schweizer Bankhäusern, direkt in Wiggerls Privatschatulle.
Ludwigs Wahnsinn dürfte, die Gugelmänner (königstreue Bayern) mögens mir verzeihen, erwiesen sein. Bestechung, Bestechlichkeit und Untreue nent man die juristischen Vorgänge.
Aus der Art und Weise, wie die Reichis jeden Aufbau eines Staatsapparates auf deutschem Boden anzweifeln, müßte man also auch diese Staatsgründung rückabwickeln, wie fast jede Staatsgründung weltweit. Denn tatsächlich: Über so eine friedliche und völkerrechtlich anerkannte „Umgründung“ wie wir 1990 mit der Aufnahme der neune Bundesländer hingebracht haben, bewundert uns die ganze Welt.
Oder ist das mit der Bestechung Ludwigs jetzt einmal verjährt?
Sonst hätte man auch nicht Napeoleon bekämpfen sollen, der war doch eh nur ein aus einer Revolution hervorgegangener Usurpator.

Diese Schlacht war keineswegs der Beginn eines germanischen Freiheitskampfes, …

Und von einem germanischen Nationalbewusstsein gab es damals auch nicht die Spur einer Spur. Arminius wollte sich nach seinem Sieg zum König aller Germanen machen. So hatten die anderen Germanen das aber nicht verstanden. Sie hatten nicht ihre Freiheit gegen die Römer verteidigt, um jetzt Untertanen von Arminius zu werden. Am Ende vom Lied wurde er von einem seiner Verwandten ermordet.

Genau wie auch die Kelten bildeten die Germanen nie einen Zentralstaat wie die Römer. Dieses Konzept wurde erst später angewendet.

Auf der Gegenseite wird gerne auf die 2000jähre Geschichte Deutschlands hingewiesen.
Sie verwechseln dabei aber allzu sehr die Germanen mit den Deutschen. Der Cherusker Armin wusste noch nichts von den Deutschen. Seine berühmte Schlacht gegen die Römer galt nicht so sehr der Befreiung Germaniens von dem römischen Joch, als der Beutemacherei. Denn vor allem auf römische Waffen hatten es die Cherusker abgesehen. Sie waren den germanischen Waffen überlegen und boten so einen Vorteil im Kampf gegen andere germanische Stämme.

Diese Schlacht war keineswegs der Beginn eines germanischen Freiheitskampfes,und der für die Römer ungünstige Ausgang hinderte sie nicht, auch weiterhin tief in germanisches Gebiet vorzudringen.

Menno! Du bist heute aber wieder ungeduldig (ist das nahe Wochenende schuld?). Bei der Menge Text braucht der Standard-User bei VB rund einen Tag zum Lesen, zwei Tage zum Nichtverstehen und damit ist nach Überlegen einer Antwort frühestens am kommenden Montag eine erste Reaktion wahrscheinlich….
Und jetzt warten wir schon seit acht minuten.
Ich dachte, das ginge schneller,
wird langsam langweilig.

Da gibt es wohl nichts zum hinzufügen.
War ja ohnehin soweit bekannt.

Ich schau dann später nochmal.

Und nu … warten wir darauf, dass vom anderen Ufer der Aufschrei kommt „das mit dem blah, blah blah stimmt aber nicht, denn das war in Wirklichkeit so: …..“

War halt eine Anregung, durchgeführt, abwarten …

Auf ausdrücklichen Wunsch wurde der Bereich „Deutsche Geschichte“ eingerichtet und um einen wenigsten kleinen Startschuss für Diskussionen zu geben, kopiere ich hier das Kapitel 2 aus dem Buch „Vorwärts in die Vergangenheit!“, das jeder bei uns kostenlos und ohne Anmeldung herunterladen kann.
Um die im nachstehenden Text enthaltenen Querverweise zu lesen, bitte das Buch komplett herunterladen!

Um es auch den vielen Mitlesern vom „anderen Ansichtsufer“ zu ermöglichen, hier mit zu diskutieren, kann jeder Gast unter Angabe von Fantasienamen und -Fantasie-E-Mail hier schreiben!

Zitat

2 Kurze Chronik deutscher Staatlichkeit
2.1 962 – 1806: Heiliges Römisches Reich („Altes Reich“)
10. Jh.: Als traditioneller Beginn der deutschen staatlichen Tradition wird oft der 2. Februar 962 angesehen, an dem Otto I. in Rom zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt wurde. Das Reich war ein supranationaler Verband souveräner großer, mittelgroßer und vieler Klein- und
Kleinstterritorien sowie Freier Reichsstädte.
1356: Mit der „Goldenen Bulle“ schafft Kaiser Karl IV. eines der Reichsgrundgesetze, das bis zum Ende des Reiches gilt. Es regelt die Nachfolge und Wahl des Kaisers, garantiert aber auch die Rechte der Kurfürsten.
16. Jh.: Über dem Streit um die Reformation zerbricht die Einheit des Reichs. Die protestantischen Fürsten folgen dem katholischen Kaiser nicht mehr bedingungslos. Die Bildung eines Nationalstaates wie in England oder Frankreich ist schon allein deshalb nicht möglich.
1648: Nach dem Westfälischen Frieden verbleibt dem Kaiser lediglich eine rein repräsentative Funktion. Macht kann er nur als Habsburger ausüben.
1806: Nachdem mehrere Fürsten auf Druck Napoleons aus dem Reich ausgeschieden sind („Rheinbund“), legt Kaiser Franz II. die Reichskrone nieder [11].
Das Reich ist erloschen.
2.2 1806 – 1871: Von Napoleon über die Paulskirche zu Bismarck
1815: Eine Fortführung des Heiligen Römischen Reiches scheitert daran, dass die durch Napoleon souverän gewordenen Fürsten ihren Status nicht wieder aufgeben wollen. So wird der von Österreich geführte „Deutsche Bund“ gebildet [12]. Dies ist ein Staatenbund, kein Staat; es gibt zwar eine Bundesversammlung, aber keinen Kaiser oder ein anderes Staatsoberhaupt. Die Mitgliedsstaaten sind souverän.
1834: Schaffung des Deutschen Zollvereins, dem Österreich nicht angehört. Neben seiner primär wirtschaftlichen Zielsetzung wird er auch als wichtiger Schritt zu einer politischen Einigung Deutschlands angesehen.
1848: Die Revolution führt zur Wahl der ersten deutschen Nationalversammlung, die in der Frankfurter Paulskirche zusammentritt und eine Verfassung für Deutschland ausarbeitet [13] (s. Abb. 4 und Abb. 10 auf S. 51). Es soll ein demokratischer deutscher Nationalstaat in Form einer konstitutionellen Monarchie entstehen.
1849: Das Haus Habsburg ist nicht bereit, die Kaiserwürde zu übernehmen („großdeutsche Lösung“), weil dies die Abspaltung der deutschsprachigen Teile Österreichs von den anderen bedeutet hätte; eine Einbindung der nichtdeutschen Teile Österreichs ins Reich findet keine Mehrheit. Auch die „kleindeutsche Lösung“ ohne Östersich nicht realisieren, weil der preußische König Friedrich Wilhelm IV. es ablehnt, eine Kaiserkrone aus der Hand des Volkes zu empfangen und keinen Konflikt mit Österreich will. Die nationale Einigung und die Revolution scheitern. Die Paulskirchenverfassung wird zwar formell in Kraft gesetzt, entfaltet aber niemals praktische Wirkungen.
1866: Mit dem „Deutschen Krieg“ zerbricht der Deutsche Bund endgültig an der Rivalität zwischen Preußen und Österreich. Durch den Sieg Preußens scheidet Österreich aus Deutschland aus.
1867: Gründung des von Preußen dominierten Norddeutschen Bundes [15]. Bei diesem handelt es sich um den Vorläufer des Deutschen Reiches von 1871. Jeder deutsche Nationalstaat seitdem steht in dieser Kontinuität. Mit den vier süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen werden Defensivbündnisse abgeschlossen.
1870: Als Folge des preußisch-französischen Konflikts um die Thronfolge in Spanien werden die Defensivbündnisse wirksam, und der Krieg gegen Frankreich wird von allen deutschen Staaten gemeinsam geführt. Mit dem förmlichen Beitritt der süddeutschen Staaten zum Norddeutschen Bund („Novemberverträge“) entsteht das „Deutsche Reich“. Der König von Preußen wird auch Deutscher Kaiser.
2.3 1871 – 1918: Deutsches Reich (Kaiserreich, „Bismarck-Reich“)
1871 18. Januar: In Versailles wird der preußische König Wilhelm I. öffentlich zum Deutschen Kaiser proklamiert.
16. April: Durch Reichsgesetz wird die Verfassung des Deutschen Reiches („Bismarck-Verfassung“) [16] verkündet. Sie stützt sich in erster Linie auf die Verfassung des Norddeutschen Bundes [15].
1918: Die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg löst den politischen Zusammenbruch aus.
28. Oktober: Durch eine Verfassungsreform („Oktoberverfassung“) wird Deutschland von einer konstitutionellen in eine parlamentarische Monarchie umgewandelt. Der Reichskanzler braucht jetzt das Vertrauen des Reichstags, nicht nur des Kaisers. Praktische Wirkung entfaltet diese einschneidende Veränderung in letzter Minute nicht mehr.
9. November: Die deutsche Republik wird proklamiert. Kaiser Wilhelm II. geht am darauf folgenden Tag ins niederländische Exil. (Seine offizielle Abdankung erfolgt am 28. November, s. Abb. 5.) Bis zum Amtsantritt einer regulären Regierung am 13. Februar 1919 geht die Staatsgewalt auf den „Rat der Volksbeauftragten“ über.
1919 19. Januar: Wahlen zur „Verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung“, die eine neue deutsche Verfassung ausarbeiten sowie bis zum erstmaligen Zusammentritt des Reichstags auch die unaufschiebbar notwendige Gesetzgebung (z. B. in Verbindung mit dem Friedensvertrag) übernehmen soll.
6. Februar: Die Nationalversammlung tritt in Weimar erstmals zusammen.
10. Februar: Als Übergangsregelung bis zu einer Verfassung verabschiedet die Nationalversammlung das Gesetz über die vorläufige Reichsgewalt [17].
11. Februar: Friedrich Ebert wird gemäß diesem Gesetz (zunächst vorläufig) zum Reichspräsidenten gewählt.
13. Februar: Ebert setzt eine Reichsregierung unter Kanzler Scheidemann ein. Der Rat der Volksbeauftragten löst sich daraufhin auf.
28. Juni: Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrags [32], der für Deutschland u. a. den Verlust verschiedener Gebiete bedeutet.
31. Juli: Die Nationalversammlung verabschiedet den Schlussentwurf der neuen deutschen Verfassung.
11. August: Reichspräsident Ebert unterschreibt den Entwurf der „Weimarer Reichsverfassung“ [18].
2.4 1919 – 1933: „Weimarer Republik“ (demokratischer Verfassungsstaat)
1919 14. August: die Verfassung tritt in Kraft. Beginn der sog. „Weimarer Republik“, die offiziell weiter den Namen „Deutsches Reich“ trägt. Nach Art. 180 läuft die im Februar begonnene Amtszeit von Ebert als Reichspräsident weiter, ohne dass es einer erneuten Wahl bedarf.
1920 10. Januar: Der Versailler Vertrag tritt in Kraft (allerdings nicht für die USA, da der Kongress die Ratifikation verweigert).
21. Mai: Die Weimarer Nationalversammlung löst sich auf.
6. Juni: erste Wahl zum Reichstag
24. Juni: der 1. Reichstag der Weimarer Republik tritt zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
1921 25. August: Die USA, die den Versailler Vertrag zwar unterzeichnet, aber nicht ratifiziert hatten, schließen einen Sonderfrieden mit Deutschland.
1925 28. Februar: Reichspräsident Ebert stirbt im Amt.
26. April: Paul v. Hindenburg wird zum Reichspräsidenten gewählt.
1932 10. April: Hindenburg als Reichspräsident wiedergewählt
9. Juli: Abschluss der Konferenz von Lausanne, auf der das Ende der deutschen Reparationszahlungen gemäß dem Versailler Vertrag vereinbart wird1
Die immer schwieriger werdende wirtschaftliche Lage führt zu einer zunehmenden politischen Radikalisierung.
Im Jahre 1932 gibt es zwei Reichstagswahlen, bei denen KPD und NSDAP zusammen die absolute Mehrheit der Sitze gewinnen, so dass eine Regierung mit parlamentarischer Mehrheit ohne Extremisten nicht mehr möglich ist.
1933 30. Januar: Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt.
27. Februar: Brand des Reichstagsgebäudes (s. Abb. 6)
2.5 1933 – 1945: NS-Diktatur (nur noch formaler Verfassungsstaat)
1933 28. Februar bis 23. März: Durch mehrere unverzüglich von Reichskanzler Hitler veranlasste Notverordnungen des Reichspräsidenten sowie schließlich das Ermächtigungsgesetz3 wird die Weimarer Verfassung staatsstreichartig entwertet;


1 siehe Abschnitt 16.6.1 auf S. 202
2 Bild vom 28. Februar 1933; Foto: picture alliance
3 [19]; siehe Abschnitt 21.6 auf S. 222


sie gilt formal weiter, kann aber nach Belieben übergangen werden. Die Länder verlieren ihre Gesetzgebungskompetenz [42], und die Menschen- und Bürgerrechte stehen nur noch auf dem Papier. Die Gewaltenteilung wird aufgehoben, die Gesetzgebung geht auf die Reichsregierung und schließlich immer mehr auf Hitler persönlich über, und aus dem Reichstag wird „Deutschlands teuerster Gesangverein“.
1934 2. August: Reichspräsident von Hindenburg stirbt im Amt. Gemäß dem am Vortag erlassenen Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches [45] wird das Amt abgeschafft, und seine Funktionen und Befugnisse gehen auf Hitler über, der ab jetzt den Titel „Führer und Reichskanzler“ führt.
1938 13. März: Annexion Österreichs
1945 30. April: Tod Hitlers
8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte1. Die Staatsgewalt geht auf die Streitkräfte der Siegermächte über2.
2.6 1945 – 1949: Es existiert kein handlungsfähiger deutscher Staat
1945 23. Mai: Verhaftung von Admiral Dönitz, der gemäß dem testamentarischen Auftrag Hitlers als neuer „Reichspräsident“ versucht hatte, von einem bei Flensburg gelegenen Marinestützpunkt aus eine neue deutsche Regierung zu führen (s. Abb. 14 auf S. 57); weder bei den Alliierten noch bei den Deutschen erzielte er damit große Wirkung3.
5. Juni: nach dem totalen Zusammenbruch der deutschen politischen Organe auf nationaler Ebene sowie der Wehrmacht übernehmen die Alliierten als Besatzungsmächte gemeinsam die Staatsgewalt in Deutschland4. Oberstes Organ für ihre Ausübung
wird der Alliierte Kontrollrat [59].


1 [56]; siehe Abschnitt 21.9 auf S. 224
2 Siehe Abschnitt 5.4.2 auf S. 53
3 Zu der Frage, wie die Regierung Dönitz rechtlich zu beurteilen ist, siehe Abschnitt 5.4.2 auf S. 53
4 [57]; siehe Abschnitt 21.10 auf S. 224


2. August: Auf der Potsdamer Konferenz wird die Oder-Neiße-Linie bis auf Weiteres als Ostgrenze Deutschlands festgesetzt. Der Rest Deutschlands wird in vier Besatzungszonen plus Berlin aufgeteilt. Eine gemeinsame alliierte Militärregierung soll für die Rückkehr zu einem geordneten politischen Leben unter demokratischen und nichtmilitaristischen Vorzeichen sorgen. Alle Festlegungen werden unter den Vorbehalt einer späteren friedensvertraglichen Regelung mit Deutschland gestellt5.
1948: Mit dem Konflikt zwischen der Sowjetunion und den Westalliierten zerbricht auch die Einheit Deutschlands. Der Kontrollrat stellt seine Arbeit ein [68].
21. Juni: Währungsreform in den Westzonen [69]. Die Einbeziehung der Westsektoren von Berlin löst die sowjetische Blockade aus.
1. Juli: Mit den Frankfurter Dokumenten7 weisen die westlichen Militärgouverneure die westdeutschen Ministerpräsidenten an, eine verfassunggebende Versammlung zu schaffen, die eine Verfassung für einen in den Westzonen zu schaffenden Staat ausarbeiten soll.
8.-10. Juli: Auf der „Rittersturz-Konferenz“ (Abb. 7) diskutieren die Ministerpräsidenten den Auftrag der Militärgouverneure [245]. Sie nehmen ihn schließlich an, bitten sich allerdings einige formale Änderungen aus, um die deutsche Teilung nicht noch tiefer zu machen, als sie ohnehin schon war. Nach einigem Hin und Her stimmen die Militärgouverneure im Wesentlichen zu.
10. bis 23. August: Eine Expertenkonferenz erarbeitet auf Herrenchiemsee einen Arbeitsentwurf für den Parlamentarischen Rat.
1. September: Der Parlamentarische Rat nimmt in Bonn seine Arbeit auf.


5 [58]; siehe Abschnitt 21.11 auf S. 225
6 Das Gebäude musste 1972 wegen Absturzgefahr abgerissen werden; Foto: Stadtarchiv Koblenz
7 [70]; siehe Abschnitt 21.13 auf S. 226


1949 8. Mai: Der Parlamentarische Rat verabschiedet den Entwurf für das Grundgesetz [20]a.
12. Mai: Die westlichen Militärgouverneure stimmen dem Entwurf für das Grundgesetz zu1, überweisen ihn zur Ratifikation an die Landtage und verkünden am gleichen Tag das Besatzungsstatut [73], das nach erfolgter Konstitution der Bundesrepublik in Kraft treten soll.
23. Mai: Nachdem die Abstimmungen in den Landtagen die erforderliche Mehrheit erbracht haben, wird der Text des Grundgesetzes unterschrieben und verkündet und tritt mit Beginn des nächsten Tages in Kraft [20]a.
Der Parlamentarische Rat wird aufgelöst.
14. August: Wahl zum 1. Deutschen Bundestag (das Wahlgesetz dafür hatte noch der Parlamentarische Rat beschlossen).
7. September: Der 1. Deutsche Bundestag und der Bundesrat konstituieren sich.
12. September: Die Bundesversammlung tritt erstmals zusammen und wählt Theodor Heuß zum Bundespräsidenten.
15. September: Wahl von Konrad Adenauer zum Bundeskanzler.
20. September: die erste Bundesregierung wird vereidigt und nimmt ihre Arbeit auf. Damit ist die Bundesrepublik Deutschland konstituiert. Zugleich tritt das Besatzungsstatut in Kraft.
7. Oktober: Mit der Proklamation der DDR tritt deren Verfassung [21] in Kraft. Damit ist die deutsche Teilung auch staatsrechtlich besiegelt.


1 [72]; siehe Abschnitt 21.16 auf S. 230


2.7 1949 – 1990: Es gibt zwei deutsche Staaten, von denen aber keiner für Deutschland als Ganzes sprechen kann
1950: Die DDR schließt mit Polen das Görlitzer Abkommen, in dem die Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze anerkannt wird [90].
1951: Die Westmächte erklären den Krieg mit Deutschland in einseitigen Erklärungen für beendet [79].
1953: Im Londoner Schuldenabkommen handelt die Bundesrepublik mit den Westalliierten und einer Reihe anderer westlicher Staaten eine Regelung über die deutschen Auslandsschulden aus der Vorkriegszeit aus [92]. Die Sowjetunion und Polen verzichten förmlich auf weitere Reparationsleistungen von Deutschland.
1954: Die Sowjetunion verzichtet auf ihre Rolle als Besatzungsmacht in der DDR und erklärt diese als souverän; die Vorbehalte aus den Vereinbarungen der Alliierten über Deutschland als Ganzes und Berlin bleiben jedoch bestehen. [80]
1955 25. Januar: Die Sowjetunion erklärt den Krieg mit Deutschland in einer einseitigen Erklärung für beendet [79]d.
23. Oktober: Mit dem Deutschlandvertrag2 erhält die Bundesrepublik von den Westalliierten die volle Souveränität über ihre eigenen Angelegenheiten. Das Besatzungsstatut tritt außer Kraft. Alliierte Sonderrechte gibt es nur noch in Bezug auf Berlin und Regelungen für Deutschland als Ganzes.
1970: Warschauer Vertrag zwischen Polen und der Bundesrepublik [94].


2 [81]b; siehe Abschnitt 21.19 auf S. 232 sowie Abschnitt 21.20 auf S. 232


Die Oder-Neiße-Linie wird als Westgrenze Polens anerkannt. Die Bundesrepublik macht aber deutlich, dass sie nicht für Deutschland als Ganzes sprechen kann und endgültige Vereinbarungen nur im Rahmen einer friedensvertraglichen Regelung getroffen werden können.
1971: Im Zuge der Entspannungspolitik bekräftigen die Alliierten mehrfach die Fortdauer ihrer Vorrechte in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes. Besonders deutlich wird dies im
„Vierseitigen Abkommen“ über Berlin vom 3. September 1971 [83].
1972: Bundesrepublik und DDR schließen einen Vertrag über die gegenseitigen Beziehungen („Grundlagenvertrag“) [96]b.
1973: Die beiden deutschen Staaten werden Mitglieder der Vereinten Nationen [89]e. Die Alliierten bekräftigen auch bei dieser Gelegenheit den Fortbestand ihrer Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf ganz Deutschland [84].
1989: Das SED-Regime in der DDR bricht zusammen. Die staatliche Einheit Deutschlands wird überraschend zur realen Möglichkeit.
1990 18. März: Erste freie Wahlen zur Volkskammer der DDR.
1. Juli: Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zwischen Bundesrepublik und DDR [98].
22. Juli: Die DDR-Volkskammer beschließt die Wiedergründung der Länder mit Wirkung vom 14. Oktober1. Im Einigungsvertrag wird das Datum später auf 3. Oktober geändert.
23. August: Die Volkskammer der DDR beschließt den Beitritt zur Bundesrepublik mit Wirkung vom 3. Oktober (s. Abb. 56 auf S. 252)2.
31. August: Unterzeichnung des Einigungsvertrags3.
12. September: Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier-Vertrages4.


1 siehe Abschnitt 21.28 auf S. 238
2 [99], siehe Abschnitt 21.29 auf S. 238
3 [100]b; siehe Abschnitt 21.30 auf S. 238
4 [86]b; siehe Abschnitt 21.25 auf S. 235


25. September: Die drei Westalliierten und die Bundesrepublik schließen angesichts der bevorstehenden Rückkehr der Westsektoren Berlins unter deutsche Hoheit das Berlin-Abkommen5.
29. September: Der Einigungsvertrag ist ratifiziert und tritt in Kraft (obwohl er erst ab dem 3. Oktober rechtliche Wirkung entfaltet) [100]a.
2. Oktober: Die vier Alliierten erklären, dass die Rechte und Verantwortlichkeiten der vier Mächte in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes vom Zeitpunkt der Vereinigung Deutschlands an ausgesetzt werden, bis sie durch die Ratifizierung des Zwei-plus-Vier-Vertrages ganz abgeschafft werden [86]c.
2.8 Seit 1990: der deutsche Nationalstaat ist wieder souverän und handlungsfähig
1990 3. Oktober: Die Wiederherstellung der deutschen Einheit ist vollzogen. Das Grundgesetz gilt in ganz Deutschland. Das Berlin-Abkommen [87]b tritt vorläufig in Kraft, der Deutschland-Vertrag [81]b tritt vorläufig außer Kraft.
14. November: Deutschland und Polen schließen einen Grenzvertrag [102]b, in dem die Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze anerkannt wird. (Der Vertrag tritt am 16. Januar 1992 in Kraft [102]c.)
1991 15. März: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag tritt nach Ratifikation durch alle Unterzeichnerstaaten in Kraft [86]d. Der Deutschland-Vertrag [81]b tritt damit endgültig außer Kraft
1991 – 1993: Auf der Grundlage des Einigungsvertrags untersucht eine Gemeinsame Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat die Möglichkeiten von Änderungen des Grundgesetzes im Gefolge der in Deutschland eingetretenen Änderungen [246].


5 [87]b, siehe Abschnitt 21.26 auf S. 237


1994 31. August: die letzten russischen Truppen werden offiziell aus Deutschland verabschiedet.
8. September: Verabschiedung der ehemaligen Westalliierten aus Berlin; das Berlin-Abkommen tritt endgültig in Kraft [87]c.
2010 3. Oktober: Alle Vorkriegsschulden des Deutschen Reichs sind nach den Vorkehrungen des Londoner Schuldenabkommens [92] bezahlt1.


1 Siehe Abschnitt 16.6.2 auf S. 202

Die Kujau-Fälschung des Reichsdeppenforums ist aufgeflogen – die jüdischen Eigentümer wurden bloß gestellt

Deutsch: Smog

Der Hodendino im Hodenkino

Die Kujau-Fälschung des Reichsdeppenforums ist aufgeflogen – die jüdischen Eigentümer wurden bloß gestellt.

So schreibt der arische Forscher:

Wie der aufmerksame Leser schon verfolgt haben sollte, stecken hinter dem Reichsdeppenforum und KRR-FAQ.NET die gleichen Betreiber. Um sich einen Eindruck über die „Argumentation“ zu machen, ist es interessant, diesen Strang zu verfolgen:

Hodendinos Reich der Sinne…. ganz von Sinnen…

Gefluegelte Worte 1880

Des Hodendinos täglicher Ratschlaggeber: "Wie rette ich mich aus der HARTZ4-Chose in Berlin vor dem schwulen Wowereit?"

Hodendino hat sich große Ziele gesetzt:

er will „normal“ sein.

Ich werde noch ein paar Worte drüben beim HM dazuschreiben …

Wer den echten Hebinho mal sehen will, kann ja mal in meinem „Normalblog“ lesen:

Vielleicht mal zwei Tage fasten und die Oettinger-Bierkiste nicht anrühren und lieber das Leergut anschauen. Manchmal erschaut jemand in solch einem Spiegelbild sein eigenes Ich… Weiterlesen

Frage an den Chef des Reichsdeppenforums HebinhoTdF: „Habt ihr absichtlich die Tür zugemacht?“

Île de la Harpe

HebinhoTdF hat sich aus den Erlösen seines Anti-Reichsdeppenforums eine Gratisinsel in Süd-Arkona gekauft und ein Schloß auf Treibsand gebaut: "Ich liebe die dekonstruvistische Baukunst der Holocaustüberlebenden!" Titanisch verpaßte ihm der Führer und Reichskanzler Südamerikas den Namen "Südostwestneuschwabenland"

Reichlich unter Druck geriet der Chef des Reichsdeppenforums HebinhoTdF bei seiner kühnen Abwehrmaßnahme von Neo-Nazis aus dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU).

Als der „Foristenchef aller reichsdeppenhaften virtuellen Wahnsinnigen“ wohl unter dem Einfluß markanter Naturdrogen ins Nirwana eingetaucht war, „kackten die Zugriffszahlen“ auf sein konvulsierendes „Forum“ total ab. So war die Finanzierung seines Maseratis gefährdet, und Benzin konnte er auch nicht mehr kaufen.

Nachdem sein depressives jüdisch inspiriertes Copacobana-Paradoxon in die dreizehnte Umlaufbahn zu Nibius Centaurus Alpha (CAZ 890127) geschossen war, erreichten ihn hektische Anrufe auf sein Iridium-Handy aus Jerusalem von Gott Jahwe, dem Teufelsgott und Rachegott seit Schöpfung der jüdischen Rasse.

Er kleisterte mit seinem Naturpinsel schnell eine hektisch zusammengeschusterte Presseerklärung ab, die nur so vor ausgehöhlten Freimaurerphrasen trieft (Blutsbrudervampirsaft)!!!

„Ist wahrscheinlich heute Nacht beim Ausprobieren von einem neuen Theme passiert. Aber lasse ich mal zu, falls nicht Gegenstimmen kommen.

Forum haben die keins, zumindest hab auch ich noch keins gefunden.

Aber weil die ja generell wenig Sachen voneinander unterscheiden können, spielt das bei denen keine Rolle! Für die ist halt ein „Blog“ ein „Forum“, genauso wie für die die „BRD“ halt eine „GmbH“ ist.Auch hier das Stichwort „erkenntnisresistent“ als Gruppenkennzeichen!“ Weiterlesen

HebinhoTdF raucht Naturkräuter pur – nur so öffnet sich der Schoß der Gaia

The Lives of Others

Alfredo Wagner-Sarmento philosophiert über das Leben der Anderen und verzweifelt am Sinn seines eigenen Daseins: Staatsschützer zu sein im Dienste der Abwehr des "Antisemitismus" und der "Judenfrage" ist heute kein Zuckerschlecken mehr, sagt auch Mark Suckerberg

Encapsulation of application data descending t...
Gaia

Vielleicht sollte man auch einmal erklären, was das Zu- und Aufmachen der Luke für einen Zweck haben kann – muss nicht – nur mal so angedacht:

Man macht die Luke zu (ob das beim Ausprobieren eines neuen „Themes“ (Seitenlayout/Schriften/Grafiken) für das Forum passiert oder absichtlich geschieht, sei mal dahingestellt).

Dann schaut man sich einfach mal innerhalb der nächsten Stunden bzw. Tage an, auf welche Seiten direkt zugegriffen wird (natürlich wegen des nicht mehr vorhandenen Gastzugriffs tauchen diese Seitenzugriffe und die dahinter stehenden IPs im Fehlerlog auf). Weiterlesen