Polizisten durchsuchen Reichsbürger Botschaft – Richter im Internet beleidigt

Update: Richter im Internet beleidigt: Staatsanwaltschaft hat selbsternannte Staatsfeinde im Verdacht – Richter im Internet beleidigt – § 15 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) – Polizisten durchsuchen »Botschaft«

Update: Richter im Internet beleidigt: Staatsanwaltschaft hat selbsternannte Staatsfeinde im Verdacht

Razzia: Polizisten durchsuchten gestern in Löhne die Räume der »Justizopferhilfe NRW« und der »Botschaft Germanitiens«.

Von Christian Althoff

Löhne (WB). Polizisten haben gestern in Löhne (Kreis Herford) die gemeinsamen Räume der »Justizopferhilfe NRW« und der »Botschaft Germanitiens« durchsucht.

Die »Justizopferhilfe«, die Beziehungen in die rechtsradikale Szene hat, erkennt die Bundesrepublik Deutschland nicht an. Sie wertet deshalb alle Handlungen deutscher Behörden als Unrecht und bietet Menschen, die Probleme mit Ämtern oder Gerichten haben, »Rechtsberatung« an. Dabei geht es gelegentlich wohl auch um Geld: Nach Ermittlungen des Staatsschutzes verlangt die sogenannte Justizopferhilfe zwischen 70 und 140 Euro von Ratsuchenden – ohne ihnen tatsächlich helfen zu können. »Den Mandanten ist die politische Ausrichtung der angeblichen Opferhelfer nicht unbedingt klar. Das sind oft arme Teufel, die sich einfach nur Hilfe erhoffen«, weiß ein Polizist.

Da die Vorstandsmitglieder selbst hergestellte »Amtsausweise« und einige zudem »Personalpapiere« besitzen, die sie als »Reichsbürger« ausweisen, prüft die Staatsanwaltschaft Bielefeld zur Zeit, ob Urkundenfälschung vorliegt. Die Mitglieder der »Justizopferhilfe« bezeichnen sich als Angehörige des Volksstammes der »Germaniten«. Der »Stamm« soll 2007 in den Räumen der inzwischen verbotenen rechtsextremistischen Organisation »Collegium Humanum« in Vlotho gegründet worden sein. Am Sitz der »Justizopferhilfe« in Löhne prangt das Schild »Botschaft Germanitien« an der Fassade.

Botschaft Germaniten Jusitzofpferhilfe JOH NRW Ulrike Kuklinsky Axel Thiesmeier Wolkenschieber Jörg Erdmannsky

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Die Razzia am höchsten Feiertag der Juden Jom Kippur 2012  richtete sich gegen Ulrike Kuklinski, Axel Thiesmeier („Wolkenschieber“),  Jörg Erdmannsky und Michael S. (43) aus Bad Salzuflen, den die Staatsanwaltschaft Detmold als Vorstandsmitglied der Justizopferhilfe bezeichnet.

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Mustafa Selim Sürmeli verkündet eine neue NWO-Religion und wird prompt verhaftet

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English: Fragment from „Vier maal Vierling: Horst Mahler“ (Photo credit: Wikipedia)

Auch Mustafa Selim Sürmeli gründet jetzt Deutsches Reich und wird bekennender Reichsbürger wie Horst Mahler. Der Verfassungsschutz bewilligte ihm für diese Aktion €50.000© für die Startkosten der neuen Zweigfirma des Nationalsozialistischer Untergrund.

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Early RAF manifest by Mahler (1971), camouflaged with RAF logo (Photo credit: Wikipedia)

Mustafa Selim Sürmeli und das Deutsche Amt für Menschenrechte

Zentralrat Europäischer Bürger

Mustafa Selim Sürmeli (geb. 20. Oktober 1962) ist ein in Stade lebender, türkischer ehemaliger Programmierer, der sich als selbsternannter Europäischer Hochkommissar für Menschenrechte bezeichnet.

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Deutsch: Logo des deutschen „Bundesamtes für Verfassungsschutz“ (Logo for the „Federal Office for the Protection of the Constitution“ of Germany) (Photo credit: Wikipedia)

KOPP VERLAG INFO - Islam Religion oder politische Ideologie

KOPP VERLAG INFO – Islam Religion oder politische Ideologie

Des Weiteren fungiert Mustafa Selim Sürmeli auch als Präsident eines Zentralrates Europäischer Bürger und schanzte sich weitere hochtrabende Titel zu, wie Präsident des Europäischen Zentrums für Menschenrechte, Mitglied Stiftungsrat des Internationalen Zentrums für MenschenrechtePräsident der Kommission für die Wirksamkeit der Behörden usw.

Bekannter wurde Mustafa Selim Sürmeli wegen eines Prozesses gegen die Bundesrepublik Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dieser entschied, daß Deutschland durch die übermäßige Dauer eines Verkehrsunfall-Rechtsstreits Sürmelis Rechte verletzt habe und verurteilte das Land, ihm 10.000 Euro Entschädigung zu zahlen. Laut Paragraph 13 der Europäischen Menschenrechtskonvention hat jedermann Anspruch auf einen Prozeß in „angemessener Zeit“.
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Mustafa Selim Sürmeli glaubt, Opfer einer Verschwörung der Justizbehörden geworden zu sein. Weiterlesen